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  1. Hugo, Rossini und Spritz – Die Klassiker unter den Cocktails

    Januar 21, 2014 by admin

    In diesem Artikel zum Thema Cocktails sind gleich drei Rezepte enthalten. Bestimmt jeder von Ihnen kennt diese Klassiker unter den Erfrischungscocktails. Hugo, Rossini und Aperol Spritz sind überall bekannt und beliebt. Auch in der kalten Jahreszeit stellen sie an Feiern und Empfängen eine gute Alternative zum üblichen Sekt mit Orangensaft dar. Aber wie mischt man den Hugo doch nochmal gleich richtig zusammen? Hier habe ich für Sie noch einmal diese drei Cocktails:

    Spezialtipp: Noch vorweg, mein absoluter Spezialtipp ist ein bezuckerter Glasrand. Diese süße Einzelheit findet man nicht überall und ruft daher meist helle Begeisterung hervor.

    Nehmen Sie einfach eine Schale voll Wasser und eine mit Zucker. Vor der Zubereitung der Cocktails befeuchten sie erst alle Glasränder mit dem Wasser, um die Gläser dann in die Zuckerschale zu halten. Der Zucker bleibt kleben und bildet einen süßen und optisch ansprechenden Rand. Ich garantiere Ihnen positive Rückmeldungen.

    HugoHugo Cocktail, Minze Limette

    • 1 Glas Prosecco
    • 1 Limette
    • 2 Stängel frische Minze
    • Holunderblütensirup
    • Eiswürfel

    Eine Limettenhälfte in 4 Stücke schneiden. Den Saft der Limette in den Prosecco drücken. Die Stücke daraufhin mit in das Glas legen.

    Minze, Eiswürfel und Holunderblütensirup nach Belieben zugeben, wobei aufgepasst werden muss, dass es nicht zu süß oder zu “minzig” wird.

    Zum servieren optional noch Limettenringe einschneiden und auf den Glasrand stecken.

    Rossini

    Erdbeercocktail Rossini

    Frische Erbeeren mit dem Mixer so gut es geht pürieren und in eine gekühlte Champagnerschale geben. Mit der doppelten Menge Prosecco auffüllen.

    Kurz umrühren und mit den restlichen frischen Erdbeeren servieren.

     

    Spritz

    • Prosecco
    • Mineralwasser (viel Kohlensäure)
    • Aperol oder Campari
    • Orangenscheibe
    Aperol Spritz Cocktail (campari)

    Zu gleichen Teilen Prosecco, Mineralwasser mit Kohlensäure und Campari (Aperol) in ein Sekt oder Weinglas geben.

    Die Orangenscheibe zum Servieren auf den Glasrand stecken.


  2. Wein Pudding – Schnell, Einfach, Lecker

    Januar 14, 2014 by admin

    Wie Sie sicher schon gemerkt haben, kann man mit Wein in der Küche unheimlich viel anstellen. Weine können nicht nur als Ergänzung zum Essen glänzen, sondern auch direkt zu köstlichen Speisen verarbeitet werden. Heute kommt wieder etwas Ausgefalleneres für die Experimentierfreudigen Hobbyköche unter uns.

    Schnell, Einfach, Lecker.

    Das ist die Überschrift, die man diesem Pudding aus Roséwein geben kann. Dieses Rezept ist auf jeden Fall einen Versuch wert, um ein fruchtiges Dessert zur Mahlzeit zu servieren.

    Je nach dem welcher Wein verwendet wird, kann der Geschmack sehr unterschiedlich ausfallen. Sie müssen am besten Ihren persönlichen Pudding-Weinfavoriten selbst herausfinden, bei dieser Entscheidung kann ich Ihnen nicht helfen. Aber egal wie man sich entscheidet. Dieses Dessert bildet auf jeden Fall einen gelungenen Abschluss für so manches Essen. Beispielsweise, wenn auch der braten in Rotwein eingelegt war, ergänzt sich das sehr gut!

    Zutaten:

    (Für etwa drei Personen)

    300 ml Wein (Rosé- oder Rotwein)

    200 ml Kirschnektar

    1 Pck. Pudding-Pulver

    100 ml Sahne

    2 EL Zucker

    Zimt

    Zubereitung des Puddings:

    (Einfaches Rezept, in ungefähr 5 min zubereitet)

    Das Pudding-Pulver mit einen Teil des kalten Kirschsaftes anrühren.

    Den Rest des Saftes und den Wein in einen Topf geben und aufkochen. Dann den Zucker und das aufgelöste Pudding-Pulver mit dazugeben. Das Ganze nochmal aufkochen und dann auskühlen lassen.

    Währenddessen die Sahne schlagen. Optional den Zimt für die etwas besondere Geschmacksnote dazugeben.

    Die Sahne unter die abgekühlte Pudding-Masse ziehen und das ganze in den Kühlschrank stellen.

    Fertig ist der Wein-Pudding, der jetzt kalt serviert werden kann. Optional natürlich mit netten Verzierungen, einzelnen roten Trauben, Weinblättern oder anderen kreativen Dekorationen.

    Guten Appetit wünsche ich!


  3. Pilz-Wein-Suppe – eine schmackhafte Vorspeise

    Dezember 30, 2013 by admin

    Als Vorspeise passend zu fast jedem Essen ist schon immer eine gute Suppe. Diese Pilz-Wein-Suppe passt beispielsweise hervorragend zu einem Schweinebraten an Pilzen oder ähnlichem. Unkompliziert und schnell können Sie hiermit Ihren Gästen eine Freude bereiten.

    Zutaten (6 Personen):

    200 g Pfifferlinge

    Pilzsuppe in Schale

    200 g Champions

    250 ml trockener Weißwein (Riesling)

    250 ml Sahne

    1 L Gemüsebrühe

    1 Zwiebel

    ½ Bund Petersilie

    Olivenöl

    Parmesan

    Paprikapulver, Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    Als Vorbereitung müssen erst die Pilze sorgfältig abgerieben und geputzt werden. Diese dann in dünne Scheiben schneiden. Währenddessen die klein gehackte Zwiebel in Öl goldbraun anbraten (große, bauchige Pfanne). Dann die Pilze dazugeben und ungefähr fünf Minuten bei mittlerer Hitze dünsten lassen. Dann das ganze mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen (optional kann auch eine wenig Knoblauch zugegeben werden). Mit dem Wein ablöschen und die Brühe dazugeben. Die Suppe zum Kochen bringen.

    Einige Pilze herausnehmen und bei Seite legen.

    Nun die Suppe pürieren und dann die Sahne dazugeben. Das ganze nochmal erhitzen, ohne, dass es erneut zum Kochen kommt, und dann mit Gewürzen abschmecken.

    Nebenbei die Petersilie klein hacken.

    Fertig ist die Pilz-Wein-Suppe!

    Zum Servieren die Suppe auf Teller oder Tassen verteilen, jeweils etwas der beiseite gelegten Pilze und der Petersilie dazugeben. Zur Krönung noch mit Parmesan bestreuen.


  4. Hirschbraten mit Pflaumen-Zwiebel-Soße

    Dezember 12, 2013 by admin

    Passend zur winterlichen Jahreszeit: Ein zarter Hirschbraten in fruchtig, deftiger Zwiebel-Pflaumen-Soße. Verwöhnen Sie ihre Lieben mit diesem Wildgericht. Mit der Niedergar-Methode zubereitet wird das Fleisch ein Traum.

    Zutaten (8 Personen):

    1,6 kg Hirschbraten vom Bug oder von der Keule

    1 TL gemahlener Kardamon

    grober bunter Pfeffer

    2 EL Rapsöl

    400ml Wildfond

    300 ml trockener Rotwein

    3 rote Zwiebln

    4 blaue Pflaumen

    2 EL Olivenöl (z.B. O de Oliva Hojiblanca Olivenöl Extra Virgin)

    1 EL Beerenkonfitüre

    Zubereitung:

    Backofen auf 110 Grad vorheizen. Das Fleisch mit Kardamom und Pfeffer bestreuen. Dann den Braten von jeder Seite in Rapsöl mindestens fünf Minuten anbraten, bis er goldbraun ist. Den Braten erst in die Pfanne geben, wenn diese heiß genug ist, dass ein Tropfen Wasser im Öl brutzelt. Eine ofenfeste Form hernehmen und den Braten hineinsetzen. In der Pfanne den Wildfond gemeinsam mit dem Rotwein erwärmen. Anschließend zum Fleisch in die Backofenform schütten. Der Braten muss jetzt 3 1/2 Stunden auf der mittleren Ofenschiene garen. Die Innentemperatur des Bratens muss zwischen 60 und 65 Grad betragen. Diese kann mit einem Ofenthermometer hervorragend gemessen werden. Eine halbe Stunde vor Ablauf der Garzeit anfangen die Zwiebeln in ganz feine Streifen zu schneiden. Die entkernten, geachtelten Pflaumen  gemeinsam mit den Zwiebeln in Olivenöl auf kleiner Flamme 15 Minuten lang anbraten. Mit dem Bratenfond ablöschen und anschließend eine weiter viertel Stunde auf kleiner Flamme garen lassen. Dann die Konfitüre unterrühren und mit den übrigen Zutaten abschmecken.

    Das Fleisch in Scheiben geschnitten gemeinsam mit Knödeln, Konfitüre und der Soße servieren.

    Der richtige Wein rundet das Essen erst richtig ab. Daher sollte zu diesem Wildgericht auf jeden Fall ein Rotwein genossen werden. Dazu passend ein trockener Spätburgunder. Beispielsweise vom Weingut Christian Bamberger.


  5. Burgunderbraten

    November 21, 2013 by admin

    In der kalten Jahreszeit verlangt es doch des Öfteren mal wieder nach einem etwas deftigeren Gericht. Was wäre da besser geeignet, als ein leckerer Braten mit klassischen Knödeln, Rotkraut und Soße? Dieser Burgunderbraten ist für einen netten Abend mit Gästen hervorragend geeignet und erfordert jetzt auch nicht die professionellen Kochkünste, wie man manchmal denkt.

    Burgunderbraten:

    Portion für 8 Personen

    Zutaten:

    2,5 kg  Rinderbraten

    1 Bund Suppengrün

    0,5 l Rotwein, Burgunder

    2 Zwiebeln

    7 ganze Nelken

    250 ml Kraftbrühe

    4 EL Öl

    1 TL Rosmarin

    7 Lorbeerblätter

    Wacholderbeeren

    Piment, Salz und Pfeffer, Paprikapulver

    Zubereitung:

    Man sollte zur Zubereitung mindesten 1 Stunde Aufwand rechnen und danach dem Braten um die 8 Stunden Zeit zum Ruhen geben.

    Als erstes sollte man schon am Vortag das Fleisch mit dem Rotwein und den Gewürzkörnern/-blätter in einer abgedeckten Schüssel einlegen. Damit es über Nacht alle Aromen in sich aufnehmen kann.

    Nach ausreichender Ruhezeit den Braten mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz ganz einreiben. Danach das Fleisch mit 1 Zwiebel (klein geschnitten) gemeinsam in erhitztem Öl scharf anbraten. Nach einigen Minuten kann dann alles gemeinsam in einen Bratenschlauch gegeeben werden. Auch das Suppengrün und die zweite Zwiebel müssen mit dazu gegeben werden. Eventuell kann auch ein kleiner Teil der Beize über das Fleisch geschüttet werden. Das ganze wird jetzt für ungefähr 2 Stunden bei 175° im Backofen geschmort.

    Danach den Braten in Alufolie einwickeln und im Ofen warm stellen.

    Die mitgegarten Zutaten und den Bratenfond in einen Topf mit der Kraftbrühe geben und das Gemüse durch ein Sieb reiben bis eine sämige Sauce entstanden ist. Die Soße mit Pfeffer und Salz abschmecken.

    Knödel:

    Portion für 4 Personen

    Zutaten:

    6 altbackene Brötchen

    6 Eier

    2 EL Mehl

    2 Zwiebeln

    2 Knoblauchzehen

    2 Bünde gehackte Petersilie

    20 g Butter

    0.5 l lauwarme Milch

    Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    Die Zwiebel und die Knoblauchzehe zerkleinern und in der heißen Butter anbraten. Dazu gehackte Petersilie unterrühren und zum Abkühlen beiseite stellen.

    Die Brötchen in Scheiben schneiden und in einer großen Schüssel mit der lauwarmen Milch übergießen. Dazu Eier, Salz und Pfeffer unterrühren. Die schon vorbereitete Zwiebel-Petersilien-Mischung unterarbeiten und zum Schluss mit einem Esslöffel Mehl binden. Ist die Masse zu matschig, kann sie mit Semmelbröseln gefestigt werden.

    Mit feuchten Händen runde Knödel formen und im kochenden Salzwasser ca. 15 Minuten lang mehr ziehen als kochen lassen.

    Die Knödel sind dann fertig und gar, wenn sie nach oben steigen.

     

    Rotkraut:

    Portion für 4 Personen

    Zutat:

    1 kg Rotkohl

    2 Äpfel

    1 Zwiebel

    50 g Schweineschmalz

    1 El Zucker

    2 EL Essig

    o,25 l Wasser 

    2 TL Mehl

    1 Lorbeerblatt

    2 Nelken

    4 EL Rotwein

    Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    Blaukraut putzen, waschen, Kopf vierteln, Strunk entfernen. Danach hobeln oder fein schneiden.

    In heißem Fett gewürfelte Zwiebel, Zucker und fein geschnittene Äpfel andünsten, Blaukraut zugeben und sofort Essig darüber gießen. Dadurch entsteht eine schöne, ansprechende Farbe. 10 Minuten zugedeckt dünsten. 1/4 – 3/8 Liter Wasser aufgießen, Salz, Pfeffer und Gewürze dazugeben.
    Zugedeckt ca. 30 – 45 Minuten weich dünsten. Bei Bedarf mit heißem Wasser aufgießen.
    Nach Belieben mit angerührtem Mehl binden und daraufhin das Ganze mit Rotwein abschmecken.

     

    Zuguter letzt den Braten zum servieren in dünne Scheiben schneiden und gemeinsam mit den Knödeln, dem Kraut und eventuell einem grünen Salat auf den Teller geben.

    Unsere Weinempfehlung zum gelungenen Abend:

    2008er Spätburgunder Dreistern vom Weingut Kiefer


  6. Weinkekse, mal eine schmackhafte Alternative!

    November 12, 2013 by admin

    Bald kommt wieder die Adventszeit. Das große Backen von Weihnachtsplätzchen geht wieder los. Als Alternative zu den klassischen Rezepten von Oma stellen diese Weinkekse eine kreative Variante dar. Zum Naschen für Zwischendurch oder zum Genießen mit einem Glas Wein am Abend sind sie hervorragend geeignet. Außerdem handelt es sich nicht um ein kompliziertes Rezept, sondern auch jedem Anfänger können diese leichten, aber schmackhaften Kekse problemlos gelingen. Als Arbeitszeit sollte man ungefähr 30 min in der Küche einplanen.

    Zutaten:

    • 300 g – Mehl, glatt
    • 300 g – Butter
    • 1 Packung Backpulver
    • 6 EL – Wein, trockener Weißwein
    • 1 EL – Zucker
    • Puderzucker zum Wälzen
    • Marmelade zum Füllen
       

    Zubereitung:

    Mehl mit Backpulver versieben. Danach mit Butter, Zucker und Wein alles rasch zu einen Teig verkneten, der dann 30 Minuten im Kühlschrank rasten muss.

    Im Anschluss den Teig ausrollen, runde Teigstücke ausstechen und einen Tupf Marmelade draufgeben. Die runden Dinge zusammen klappen und die Enden fest aneinanderdrücken.

    Die Kekse bei 180° ca. 12 Minuten im Ofen backen lassen.

    Wenn die fertigen Weinkekse noch warm sind können diese in Staubzucker gewälzt werden.

    Guten Appetit!

    Passend zu diesem Gebäck, wäre natürlich auch eine eher trockener Weißwein. Dabei muss es sich nicht unbedingt um den selben wein handeln, der auch im Teig verarbeitet wurde, falls ihnen das zu teuer erscheint.

    Den richtigen Wein können Sie beispielsweise Online bestellen.


  7. Welcher Wein passt zu welchem Essen?

    Oktober 30, 2013 by admin

    Viel wurde zu diesem Thema schon verbrochen. Oft bekommt man Weine vorgesetzt, die überhaupt gar nicht zum Essen passen. Zum Anfang erstmal eine schlechte Nachricht: Man kann keine festen Gesetzte formulieren, wann man am besten zu welchem Essen welchen Wein trinkt. Es gibt nur eine ganze Reihe von Regeln, an denen man sich orientieren kann. Allerdings gibt es auch mindestens so viele Ausnahmen. Besonders durch die vielen kulinarischen Neuerungen aus anderen Ländern, die sich immer mehr häufen wird die Auswahl immer komplizierter. Allerdings entstehen dadurch auch ganz neue Möglichkeiten. Man kann ganz neue Aromen variieren, ausprobieren und neue Kombinationen entdecken.

    Die wohl bekannteste aller Regeln heißt:

    Weißwein gibt es zu hellem Fleisch und Fisch, Rotwein zu dunklem Fleisch und deftigem Essen.

    (Als Ergänzung kann man noch den “Verlegenheits-Rosé” nennen, für den Fall dass die Tischgesellschaft zum einen Teil Hühnerfrikassee und zum anderen Teil Lammbraten isst.)

    Eigentlich ist diese Regel komplett nichtssagend. Nicht das Fleisch, sondern die Art der Würze, die Beilagen und die Sauce bestimmen, welcher Wein zu wählen ist. Wichtig ist, dass der Wein mit der Verbindung all dieser Aromen harmoniert, sie nicht überdeckt und selbst nicht überdeckt wird. Der Wein stellt quasi die Vollendung des Geschmackserlebnisses dar. Beispielweise sollte zu einem recht deftigen oder würzigen Gericht eher ein säurereicher Wein gereicht werden, der nicht zu komplex ist.

    Wurstteller mit Salami, luftgetrocknetem Schinken und Bauernpastete  dazu ein junger Rotwein von der Rhône oder aus der Provence mit den Rebsorten Grenache, Syrah oder auch ein Beaujolais

    Kasslerbraten mit Sauerkraut, dazu ein halbtrockner Riesling mit feiner Säure beispielsweise aus der Pfalz, ein kalifornischer Chardonnay, oder auch ein Gewürztraminer  aus dem Elsass 

    gechmorter Rinderbraten, ergänzt durch einen kräftiger Pinot noir aus dem Burgund (z.B. Gevrey-Chambertin), ein Hermitage von der Rhône oder auch ein kalifornischer Cabernet Sauvignon

     

    Zu einem einfachen Essen werden dagegen eher komplexe, vielseitige Weine gewählt. Wobei “einfach” hier nicht preiswert, fad oder alltäglich meint, sondern es geht um die verwendeten Zutaten. Etwas Kurzgebratenes ist daher eher ein “einfaches” Gericht, da weniger Aromen entstehen, als beispielsweise bei einem Eintopf mit vielseitigem Gemüse und Fleisch.

    gegrillter Thunfisch, dazu ein Rioja Crianza

    gebratene Entenbrust mit Steinpilzen, mit einem reifen Bordeaux mit hohem Cabernet-Sauvignon-Anteil

    Entrecôte à la Bordelaise, ergänzt durch einen kräftigen reifen Bordeaux aus dem Médoc

    Kaninchen mit schwarzen Oliven, dazu ein schwerer Chianti Classico oder Chianti Colle senesi oder ein kräftiger kalifornischer Zinfandel

    gebratene Gans (wenn ohne süße Beilagen wie Preiselbeeren, Maronenpüree, Möhren etc. serviert!), mit einem Pinot Noir aus dem Burgund oder auch seinem deutschen Vetter dem Blau- oder Spätburgunder

    Lammkeule mit Kräutern geschmort, hierzu ein Bordeaux mit hohem Merlotanteil (also aus dem St. Emilion oder Pomerol) 

     

    Wenn die Speisen auf Geflügel- oder Gemüsefonds bauen, dann verlangen sie eher nach säurebetonten Weißweinen. Beispielsweise wäre hier ein eher trockener deutscher Riesling, ein Sauvignon Blanc von der Loire, ein Grauburgunder, mal ein Champagner oder ein Chablis angebracht.

    Spargelrisotto, dazu ein Prosecco spumante brut 

    Mit Schinken und Hühnerfleisch gefüllte Artischocken, ergänzt durch einen weissen Graves, einen Elsässer Riesling oder auch einen sehr fruchtbetonten kräftigen Rosé de Provence

     

    Sind Saucen mit hohem Butteranteil oder Sahnesaucen Hauptbestandteil der Speise, so verträgt diese sich hervorragend mit gehaltvollen Weißweinen, wie zum Beispiel einer Riesling-Auslese. Oder auch ein Chardonnay aus dem Barrique wäre hier passend, da sein feines Butteraroma das Gericht bestens abrundet.

     

    Natürlich gibt es noch eine Menge Regeln. Allerdings kann ich hier nicht auf alle eingehen. Die wichtigste Regel ist, dass der starke Geschmack des Weines nicht die Aromen des Essen überdecken darf, und andererseits ist ein Wein verschwendet, wenn er sich gegenüber dem gewaltigen Geschmackserlebnis des Gerichts nicht behaupten kann.

    Wählen Sie weise! Lassen Sie sich vom Weinhändler Ihres Vertrauens beraten.

     


  8. Ossobuco mit Pastinaken und einem Chianti Classico

    Juli 4, 2012 by admin

    Die Kalbsbeinscheiben schmurgeln sanft in kräftigem Rotwein. Mit den glasierten Pastinaken harmoniert das butterzarte Fleisch hervorragend! Ein wunderbares Sonntagsrezept!  Verwenden Sie schon zum Schmoren einen guten Wein, der dem zarten Kalbfleisch Geschmack und Aroma verleiht.  Im Idealfall ist es der, welchen Sie zum Essen reichen. Wir empfehlen…

    Zutaten für 4 Personen:

    • 4 Kalbsbeinscheiben à 250 – 300 gr
    • 1 Bund Suppengrün
    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 EL Tomatenmark
    • 2 EL Olivenöl
    • 1/4 l Rotwein
    • abgeriebene Zitronenschale
    • 1 Rosmarinzweig
    • Olivensaft mit Rosmarin (Bezugsquelle siehe unten)
    • 500 gr Pastinaken
    • 1 EL Butter
    • 1 TL Honig oder Zucker
    • 125 ml Gemüsebrühe
    • Salz, Pfeffer
    Das Suppengrün putzen und gleichmäßig klein würfeln. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein würfeln. In einem Bräter oder einer Kasserolle das Olivenöl gut erhitzen. Die Kalbsbeinscheiben von beiden Seiten salzen und pfeffern und im heißen Fett kurz aber sehr heiß anbraten. Sobald beide Seiten der Beinscheiben schön angeröstet sind das Suppengrün mit in den Topf und1 bis 2 Minuten mitrösten.  Das Tomatenmark hinzufügen und ebenfalls kurz mit anschwitzen. Der Zucker im Tomatenmark karamelisiert durch den Röstvorgang und rundet so das Aroma ab. Mit dem Rotwein ablöschen und den Rosmarinzweig dazugeben. Jetzt die Temperatur runterschalten und sanft mit geschlossenem Deckel gut eine Stunde schmoren lassen. Es ist sehr wichtig, dass alles nur leicht vor sich hin schmort, so kann das Fleisch zart garen. Zwischendurch mal einen Blick in den Topf werfen, wenn zuviel Flüssigkeit verdampft ist, einfach mit ein bisschen Brühe oder Wasser auffüllen.
    In der Zwischenzeit die Pastinaken waschen, schälen und in gleichmäßig ca. daumengroße Stücke schneiden. Wer’s optisch schöner mag, kann die Stücke noch tournieren, d.h. die Kanten zu den Enden spindelförmig abrunden. Für einen rustikaleren Landhausküche-Look können Sie die ganzen Pastinaken der Länge nach vierteln oder achteln, je nach Dicke.
    Nach einer Stunde Schmorzeit den Zitronenabrieb in den Bräter geben und nochmals 20 Minuten sanft schmoren.
    Für die Pastinaken die Butter in einem weiten Topf oder einer Pfanne schmelzen lassen. Die Pastinaken dazugeben und rundum bei mittlerer Hitze anschwitzen.  Mit dem Honig beträufeln und karamelisieren lassen. Dann mit etwas Brühe aufgießen und je nach Dicke der Stücke 5 – 10 Minuten dünsten bis die Flüssigkeit verdampft ist. Die Pastinaken sollten noch einen leichten Biss haben und dürfen nicht zerfallen! Mit Salz und Pfeffer würzen.
    Das Fleisch aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Den Rosmarinzweig herausfischen und die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Pro Portion eine Scheibe Fleisch mit etwas Röstgemüse und Pastinaken und der Soße anrichten. Mit ein paar Tropfen Olivensaft Rosmarin beträufeln.
    Reichhaltiger wird es mit cremiger Polenta oder mit frischen Pappardelle. Für eine leichtere Version mit Blattsalaten servieren.
    Anstelle der Pastinaken können auch gut Petersilienwurzeln verwendet werden.
    Guten Appetit!

    Gut zu wissen!

    Würfeln Sie das Suppengrün und die Zwiebel sehr fein (Brunoise),  dann gehen die Aromen schön in die Soße über und das Ergebnis auf dem Teller sieht besonders fein aus.

    Für das kräftige Anbraten dürfen Sie ruhig Olivenöl benutzen. Für diesen Zweck ist ein günstiges Olivenöl absolut ausreichend. Mit den Extra-Qualitäten die Speisen kurz vor dem Servieren aromatisieren oder für Salate  verwenden.

    Der Küchenhelfer Olivensaft mit Rosmarin ist ideal zum Aromatisieren des fertigen Gerichts und bringt den mediterranen Charakter gut zur Geltung.

    Weintipps!

     2008er San Felice Il Grigio Chianti Classico Riserva DOCG

     

    2009er San Felice Chianti Classico DOCG

    2007er Marchese Antinori Chianti Classico Riserva DOCG


  9. Taboulé mit Primitivo di Manduria von Terre die Campo Sasso – Rotwein

    April 7, 2012 by admin

    Ein erfrischende  Beilage zu Gegrilltem. Dieser Salat sollte einige Stunden im Kühlschrank durchziehen.  Daher ist er gut vorzubereiten und ein ideales Mitbringsel fürs Buffet. Zu dem Gegrillten und dem Taboulé passt ein charmanter, fruchtbetonter und blumiger Rotwein. Unsere Weintipps finden Sie wie immer unten im Artikel. Dort auch der Link, wo Sie den Wein bestellen können.

    Zutaten für 6 Personen (als Beilage)

    • 2 Tassen Couscous
    • 4 Tassen Gemüsebrühe
    • 2 aromatische Fleischtomaten (z.B. Ochsenherz)
    • 1 rote Paprikaschote
    • 1/2 Gurke
    • 2 Frühlingszwiebeln

    für das Dressing:

    • Saft von 1 1/2 Zitronen
    • 5 EL Olivenöl bester Qualität (extra vergine)
    • 2 TL Harissa
    • 3 Stengel Minze
    • 1/2 Bund glatte Petersilie
    • Meersalz

    Den Couscous in einer großen Schüssel mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen, ein kleines Stück Butter dazugeben und zugedeckt ca. 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die Fleischtomaten, die Paprika und die Gurke in gleichgroße Würfel, die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden.

    Nach dem Quellen, den Couscous mit einer Gabel vorsichtig auflockern.

    Die Petersilie und die Minzeblätter nicht zu klein schneiden und mit dem gewürfelten Gemüse und den Frühlingszwiebeln zum Couscous geben.

    Die Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas füllen und kräftig schütteln. Mit der Couscous-/Gemüsemischung vorsichtig vermischen.

    Mit Harissa und Salz abschmecken und mindestens 2 Stunden, durchziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals mit Salz abschmecken.

    Guten Appetit!
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    Gut zu wissen!

    Harissa: eine scharfe Würzpaste aus Nordafrika

    Couscous:  vorgedämpfter Hartweizengries – eine tolle schnelle Beilage, da er einfach mit kochender Flüssigkeit übergossen wird und dann nur wenige Minuten quellen muss.

    Minze:  Versuchen Sie einmal Nana-Minze, diese Sorte ist noch frischer und hat fast schon den “Spearmint”-Geschmack, den man von Kaugummis kennt.

    Unsere Weintipps zum Taboulé :

    Terre di Campo Sasso Primitivo di Manduria DOC
    Terre di Campo Sasso Primitivo IGT

    Wein Alternativen :
    Virgen del Aguila Agoston Garnacha-Syrah DO
    Markus Schneider Ursprung Cuveé trocken QbA


  10. Lachs auf Kräutersalat mit Vinho Verde aus Portugal

    März 28, 2012 by admin

    Lassen Sie den Frühling in die Küche einziehen !

    Dieses Gericht ist frisch, leicht und voller Vitalstoffe. Für die Zubereitung benötigen Sie lediglich 20 Minuten.

    Genießen Sie diese Mahlzeit mit einem Glas frischem gekühlten Weisswein. Der Vinho Verde ist ein besonders leichter Vertreter der Weißweine und hat nur ca. 9,5 % Alkohol. Wenn Sie noch weniger Alkohol zu sich nehmen möchten, dann empfehlen wir den Torres Natureo Free Blanco, der hat nur ca. 0,5 % Alkohol.

    Zutaten für 4 Personen:

    • 4 Lachsfilets (falls TK-Ware, bitte vorher auftauen lassen)
    • Hibiscussalz, ersatzweise Fleur de Sel
    • Korianderkörner, gemahlen
    • 2 EL Butter (Ersatzweise Albaöl)

    für den Kräutersalat:

    • 4 Handvoll gemischte Kräuter und Blattsalate
    • z.B. Feldsalat, Rauke, Blattpetersilie, junger Spinat, Basilikum usw.  ganz nach Ihrem Geschmack
    • 5 EL Olivenöl extra vergine bester Qualität
    • 2 EL Zitronensaft
    • 1 EL Honig
    • 1/2 Zehe zerdrückter Knoblauch
    • schwarzer Pfeffer aus der Mühle

    Die Blattsalate und Kräuter sorgfältig waschen, putzen und trockenschleudern. Alle Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas füllen und gut schütteln.

    Den Lachs kurz unter fließendem Wasser abspülen und mit Küchenkrepp gut abtupfen. Mit Koriander aus der Mühle und Hibiscussalz würzen.  Die Butter in einer großen Pfanne aufschäumen lassen. Sollten Sie aus Gesundheitsgründen auf Butter verzichten wollen, ist das sogenannte Albaöl ein hervorragender Ersatz.

    Die gewürzten Lachsfilets bei mittlerer Hitze von jeder Seite ca.2- 3 Minuten braten. Der Fisch sollte innen noch saftig sein. TK-Ware und nicht-Sushi-Qualitäten immer durchgaren.

    Die Garzeit hängt von der Dicke des Fischfilets ab. Als Richtlinien gelten: 1-2 cm = 3-4 Minuten / 3 cm = 4-5 Minuten

    Das Dressing nochmals gut durchschütteln, vorsichtig mit dem Salat vermengen und mittig auf dem Teller anrichten. Auf den Salat je 1 Lachsfilet setzen und ein bisschen von der heißen Butter darüberträufeln. Falls Sie zum Anbraten Öl verwendet haben, lieber einen Spritzer frisches Olivenöl über den Lachs geben.

    Sehr hübsch sind auch essbare Blüten zur Dekoration.

    Dazu passt frisches, knuspriges  Baguette.

    Guten Appetit!

    Gut zu wissen !

    Hibiskussalz:  Meersalz, aromatisiert mit Hibiskusblüten passt unglaublich gut zu Fisch und setzt durch seine violette Farbe tolle Akzente.( Im Handel erhältlich zB. von Flor de Sal d’es Trenc ,handgeschöptes Salz aus Mallorca in verschiedenen Sorten)

    1. Flor de Sal Hibiscus 150 Gramm 
    2. Sal de Ibiza – con Hibiscus
    3. Flor de Sal d’es Trenc de Luxe 250 Gramm

    Albaöl: Rapsöl mit Buttergeschmack. Eine echte Alternative zu Butter, wenn man aus gesundheitlichen Gründen auf Butter verzichten möchte. Enthält viel wertvolle Omega 3-Säuren und ist auch hoch erhitzt unbedenklich genießbar.

    Unser Weintipps :

    1. Caves Vidigal Vinho Verde DOC
    2. Torres Natureo Free Blanco (nur 0,5 % Alk.)
    3. Torres Vina Esmeralda DO
    4. Hole in the Water Sauvignon Blanc
    5. Puklavec & Friends Sauvignon Blanc & Pinot Grigio

    Unter den angegebenen Links können Sie gleich Ihren Weisswein bestellen.