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‘Rotwein’ Category

  1. Hirschbraten mit Pflaumen-Zwiebel-Soße

    Dezember 12, 2013 by admin

    Passend zur winterlichen Jahreszeit: Ein zarter Hirschbraten in fruchtig, deftiger Zwiebel-Pflaumen-Soße. Verwöhnen Sie ihre Lieben mit diesem Wildgericht. Mit der Niedergar-Methode zubereitet wird das Fleisch ein Traum.

    Zutaten (8 Personen):

    1,6 kg Hirschbraten vom Bug oder von der Keule

    1 TL gemahlener Kardamon

    grober bunter Pfeffer

    2 EL Rapsöl

    400ml Wildfond

    300 ml trockener Rotwein

    3 rote Zwiebln

    4 blaue Pflaumen

    2 EL Olivenöl (z.B. O de Oliva Hojiblanca Olivenöl Extra Virgin)

    1 EL Beerenkonfitüre

    Zubereitung:

    Backofen auf 110 Grad vorheizen. Das Fleisch mit Kardamom und Pfeffer bestreuen. Dann den Braten von jeder Seite in Rapsöl mindestens fünf Minuten anbraten, bis er goldbraun ist. Den Braten erst in die Pfanne geben, wenn diese heiß genug ist, dass ein Tropfen Wasser im Öl brutzelt. Eine ofenfeste Form hernehmen und den Braten hineinsetzen. In der Pfanne den Wildfond gemeinsam mit dem Rotwein erwärmen. Anschließend zum Fleisch in die Backofenform schütten. Der Braten muss jetzt 3 1/2 Stunden auf der mittleren Ofenschiene garen. Die Innentemperatur des Bratens muss zwischen 60 und 65 Grad betragen. Diese kann mit einem Ofenthermometer hervorragend gemessen werden. Eine halbe Stunde vor Ablauf der Garzeit anfangen die Zwiebeln in ganz feine Streifen zu schneiden. Die entkernten, geachtelten Pflaumen  gemeinsam mit den Zwiebeln in Olivenöl auf kleiner Flamme 15 Minuten lang anbraten. Mit dem Bratenfond ablöschen und anschließend eine weiter viertel Stunde auf kleiner Flamme garen lassen. Dann die Konfitüre unterrühren und mit den übrigen Zutaten abschmecken.

    Das Fleisch in Scheiben geschnitten gemeinsam mit Knödeln, Konfitüre und der Soße servieren.

    Der richtige Wein rundet das Essen erst richtig ab. Daher sollte zu diesem Wildgericht auf jeden Fall ein Rotwein genossen werden. Dazu passend ein trockener Spätburgunder. Beispielsweise vom Weingut Christian Bamberger.


  2. Ossobuco mit Pastinaken und einem Chianti Classico

    Juli 4, 2012 by admin

    Die Kalbsbeinscheiben schmurgeln sanft in kräftigem Rotwein. Mit den glasierten Pastinaken harmoniert das butterzarte Fleisch hervorragend! Ein wunderbares Sonntagsrezept!  Verwenden Sie schon zum Schmoren einen guten Wein, der dem zarten Kalbfleisch Geschmack und Aroma verleiht.  Im Idealfall ist es der, welchen Sie zum Essen reichen. Wir empfehlen…

    Zutaten für 4 Personen:

    • 4 Kalbsbeinscheiben à 250 – 300 gr
    • 1 Bund Suppengrün
    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 EL Tomatenmark
    • 2 EL Olivenöl
    • 1/4 l Rotwein
    • abgeriebene Zitronenschale
    • 1 Rosmarinzweig
    • Olivensaft mit Rosmarin (Bezugsquelle siehe unten)
    • 500 gr Pastinaken
    • 1 EL Butter
    • 1 TL Honig oder Zucker
    • 125 ml Gemüsebrühe
    • Salz, Pfeffer
    Das Suppengrün putzen und gleichmäßig klein würfeln. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein würfeln. In einem Bräter oder einer Kasserolle das Olivenöl gut erhitzen. Die Kalbsbeinscheiben von beiden Seiten salzen und pfeffern und im heißen Fett kurz aber sehr heiß anbraten. Sobald beide Seiten der Beinscheiben schön angeröstet sind das Suppengrün mit in den Topf und1 bis 2 Minuten mitrösten.  Das Tomatenmark hinzufügen und ebenfalls kurz mit anschwitzen. Der Zucker im Tomatenmark karamelisiert durch den Röstvorgang und rundet so das Aroma ab. Mit dem Rotwein ablöschen und den Rosmarinzweig dazugeben. Jetzt die Temperatur runterschalten und sanft mit geschlossenem Deckel gut eine Stunde schmoren lassen. Es ist sehr wichtig, dass alles nur leicht vor sich hin schmort, so kann das Fleisch zart garen. Zwischendurch mal einen Blick in den Topf werfen, wenn zuviel Flüssigkeit verdampft ist, einfach mit ein bisschen Brühe oder Wasser auffüllen.
    In der Zwischenzeit die Pastinaken waschen, schälen und in gleichmäßig ca. daumengroße Stücke schneiden. Wer’s optisch schöner mag, kann die Stücke noch tournieren, d.h. die Kanten zu den Enden spindelförmig abrunden. Für einen rustikaleren Landhausküche-Look können Sie die ganzen Pastinaken der Länge nach vierteln oder achteln, je nach Dicke.
    Nach einer Stunde Schmorzeit den Zitronenabrieb in den Bräter geben und nochmals 20 Minuten sanft schmoren.
    Für die Pastinaken die Butter in einem weiten Topf oder einer Pfanne schmelzen lassen. Die Pastinaken dazugeben und rundum bei mittlerer Hitze anschwitzen.  Mit dem Honig beträufeln und karamelisieren lassen. Dann mit etwas Brühe aufgießen und je nach Dicke der Stücke 5 – 10 Minuten dünsten bis die Flüssigkeit verdampft ist. Die Pastinaken sollten noch einen leichten Biss haben und dürfen nicht zerfallen! Mit Salz und Pfeffer würzen.
    Das Fleisch aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Den Rosmarinzweig herausfischen und die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Pro Portion eine Scheibe Fleisch mit etwas Röstgemüse und Pastinaken und der Soße anrichten. Mit ein paar Tropfen Olivensaft Rosmarin beträufeln.
    Reichhaltiger wird es mit cremiger Polenta oder mit frischen Pappardelle. Für eine leichtere Version mit Blattsalaten servieren.
    Anstelle der Pastinaken können auch gut Petersilienwurzeln verwendet werden.
    Guten Appetit!

    Gut zu wissen!

    Würfeln Sie das Suppengrün und die Zwiebel sehr fein (Brunoise),  dann gehen die Aromen schön in die Soße über und das Ergebnis auf dem Teller sieht besonders fein aus.

    Für das kräftige Anbraten dürfen Sie ruhig Olivenöl benutzen. Für diesen Zweck ist ein günstiges Olivenöl absolut ausreichend. Mit den Extra-Qualitäten die Speisen kurz vor dem Servieren aromatisieren oder für Salate  verwenden.

    Der Küchenhelfer Olivensaft mit Rosmarin ist ideal zum Aromatisieren des fertigen Gerichts und bringt den mediterranen Charakter gut zur Geltung.

    Weintipps!

     2008er San Felice Il Grigio Chianti Classico Riserva DOCG

     

    2009er San Felice Chianti Classico DOCG

    2007er Marchese Antinori Chianti Classico Riserva DOCG


  3. Taboulé mit Primitivo di Manduria von Terre die Campo Sasso – Rotwein

    April 7, 2012 by admin

    Ein erfrischende  Beilage zu Gegrilltem. Dieser Salat sollte einige Stunden im Kühlschrank durchziehen.  Daher ist er gut vorzubereiten und ein ideales Mitbringsel fürs Buffet. Zu dem Gegrillten und dem Taboulé passt ein charmanter, fruchtbetonter und blumiger Rotwein. Unsere Weintipps finden Sie wie immer unten im Artikel. Dort auch der Link, wo Sie den Wein bestellen können.

    Zutaten für 6 Personen (als Beilage)

    • 2 Tassen Couscous
    • 4 Tassen Gemüsebrühe
    • 2 aromatische Fleischtomaten (z.B. Ochsenherz)
    • 1 rote Paprikaschote
    • 1/2 Gurke
    • 2 Frühlingszwiebeln

    für das Dressing:

    • Saft von 1 1/2 Zitronen
    • 5 EL Olivenöl bester Qualität (extra vergine)
    • 2 TL Harissa
    • 3 Stengel Minze
    • 1/2 Bund glatte Petersilie
    • Meersalz

    Den Couscous in einer großen Schüssel mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen, ein kleines Stück Butter dazugeben und zugedeckt ca. 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die Fleischtomaten, die Paprika und die Gurke in gleichgroße Würfel, die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden.

    Nach dem Quellen, den Couscous mit einer Gabel vorsichtig auflockern.

    Die Petersilie und die Minzeblätter nicht zu klein schneiden und mit dem gewürfelten Gemüse und den Frühlingszwiebeln zum Couscous geben.

    Die Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas füllen und kräftig schütteln. Mit der Couscous-/Gemüsemischung vorsichtig vermischen.

    Mit Harissa und Salz abschmecken und mindestens 2 Stunden, durchziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals mit Salz abschmecken.

    Guten Appetit!
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    Gut zu wissen!

    Harissa: eine scharfe Würzpaste aus Nordafrika

    Couscous:  vorgedämpfter Hartweizengries – eine tolle schnelle Beilage, da er einfach mit kochender Flüssigkeit übergossen wird und dann nur wenige Minuten quellen muss.

    Minze:  Versuchen Sie einmal Nana-Minze, diese Sorte ist noch frischer und hat fast schon den “Spearmint”-Geschmack, den man von Kaugummis kennt.

    Unsere Weintipps zum Taboulé :

    Terre di Campo Sasso Primitivo di Manduria DOC
    Terre di Campo Sasso Primitivo IGT

    Wein Alternativen :
    Virgen del Aguila Agoston Garnacha-Syrah DO
    Markus Schneider Ursprung Cuveé trocken QbA