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Posts Tagged ‘Rotwein’

  1. Burgunderbraten

    November 21, 2013 by admin

    In der kalten Jahreszeit verlangt es doch des Öfteren mal wieder nach einem etwas deftigeren Gericht. Was wäre da besser geeignet, als ein leckerer Braten mit klassischen Knödeln, Rotkraut und Soße? Dieser Burgunderbraten ist für einen netten Abend mit Gästen hervorragend geeignet und erfordert jetzt auch nicht die professionellen Kochkünste, wie man manchmal denkt.

    Burgunderbraten:

    Portion für 8 Personen

    Zutaten:

    2,5 kg  Rinderbraten

    1 Bund Suppengrün

    0,5 l Rotwein, Burgunder

    2 Zwiebeln

    7 ganze Nelken

    250 ml Kraftbrühe

    4 EL Öl

    1 TL Rosmarin

    7 Lorbeerblätter

    Wacholderbeeren

    Piment, Salz und Pfeffer, Paprikapulver

    Zubereitung:

    Man sollte zur Zubereitung mindesten 1 Stunde Aufwand rechnen und danach dem Braten um die 8 Stunden Zeit zum Ruhen geben.

    Als erstes sollte man schon am Vortag das Fleisch mit dem Rotwein und den Gewürzkörnern/-blätter in einer abgedeckten Schüssel einlegen. Damit es über Nacht alle Aromen in sich aufnehmen kann.

    Nach ausreichender Ruhezeit den Braten mit Paprikapulver, Pfeffer und Salz ganz einreiben. Danach das Fleisch mit 1 Zwiebel (klein geschnitten) gemeinsam in erhitztem Öl scharf anbraten. Nach einigen Minuten kann dann alles gemeinsam in einen Bratenschlauch gegeeben werden. Auch das Suppengrün und die zweite Zwiebel müssen mit dazu gegeben werden. Eventuell kann auch ein kleiner Teil der Beize über das Fleisch geschüttet werden. Das ganze wird jetzt für ungefähr 2 Stunden bei 175° im Backofen geschmort.

    Danach den Braten in Alufolie einwickeln und im Ofen warm stellen.

    Die mitgegarten Zutaten und den Bratenfond in einen Topf mit der Kraftbrühe geben und das Gemüse durch ein Sieb reiben bis eine sämige Sauce entstanden ist. Die Soße mit Pfeffer und Salz abschmecken.

    Knödel:

    Portion für 4 Personen

    Zutaten:

    6 altbackene Brötchen

    6 Eier

    2 EL Mehl

    2 Zwiebeln

    2 Knoblauchzehen

    2 Bünde gehackte Petersilie

    20 g Butter

    0.5 l lauwarme Milch

    Salz, Pfeffer

    Zubereitung:

    Die Zwiebel und die Knoblauchzehe zerkleinern und in der heißen Butter anbraten. Dazu gehackte Petersilie unterrühren und zum Abkühlen beiseite stellen.

    Die Brötchen in Scheiben schneiden und in einer großen Schüssel mit der lauwarmen Milch übergießen. Dazu Eier, Salz und Pfeffer unterrühren. Die schon vorbereitete Zwiebel-Petersilien-Mischung unterarbeiten und zum Schluss mit einem Esslöffel Mehl binden. Ist die Masse zu matschig, kann sie mit Semmelbröseln gefestigt werden.

    Mit feuchten Händen runde Knödel formen und im kochenden Salzwasser ca. 15 Minuten lang mehr ziehen als kochen lassen.

    Die Knödel sind dann fertig und gar, wenn sie nach oben steigen.

     

    Rotkraut:

    Portion für 4 Personen

    Zutat:

    1 kg Rotkohl

    2 Äpfel

    1 Zwiebel

    50 g Schweineschmalz

    1 El Zucker

    2 EL Essig

    o,25 l Wasser 

    2 TL Mehl

    1 Lorbeerblatt

    2 Nelken

    4 EL Rotwein

    Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    Blaukraut putzen, waschen, Kopf vierteln, Strunk entfernen. Danach hobeln oder fein schneiden.

    In heißem Fett gewürfelte Zwiebel, Zucker und fein geschnittene Äpfel andünsten, Blaukraut zugeben und sofort Essig darüber gießen. Dadurch entsteht eine schöne, ansprechende Farbe. 10 Minuten zugedeckt dünsten. 1/4 – 3/8 Liter Wasser aufgießen, Salz, Pfeffer und Gewürze dazugeben.
    Zugedeckt ca. 30 – 45 Minuten weich dünsten. Bei Bedarf mit heißem Wasser aufgießen.
    Nach Belieben mit angerührtem Mehl binden und daraufhin das Ganze mit Rotwein abschmecken.

     

    Zuguter letzt den Braten zum servieren in dünne Scheiben schneiden und gemeinsam mit den Knödeln, dem Kraut und eventuell einem grünen Salat auf den Teller geben.

    Unsere Weinempfehlung zum gelungenen Abend:

    2008er Spätburgunder Dreistern vom Weingut Kiefer


  2. Ossobuco mit Pastinaken und einem Chianti Classico

    Juli 4, 2012 by admin

    Die Kalbsbeinscheiben schmurgeln sanft in kräftigem Rotwein. Mit den glasierten Pastinaken harmoniert das butterzarte Fleisch hervorragend! Ein wunderbares Sonntagsrezept!  Verwenden Sie schon zum Schmoren einen guten Wein, der dem zarten Kalbfleisch Geschmack und Aroma verleiht.  Im Idealfall ist es der, welchen Sie zum Essen reichen. Wir empfehlen…

    Zutaten für 4 Personen:

    • 4 Kalbsbeinscheiben à 250 – 300 gr
    • 1 Bund Suppengrün
    • 1 Zwiebel
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 EL Tomatenmark
    • 2 EL Olivenöl
    • 1/4 l Rotwein
    • abgeriebene Zitronenschale
    • 1 Rosmarinzweig
    • Olivensaft mit Rosmarin (Bezugsquelle siehe unten)
    • 500 gr Pastinaken
    • 1 EL Butter
    • 1 TL Honig oder Zucker
    • 125 ml Gemüsebrühe
    • Salz, Pfeffer
    Das Suppengrün putzen und gleichmäßig klein würfeln. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein würfeln. In einem Bräter oder einer Kasserolle das Olivenöl gut erhitzen. Die Kalbsbeinscheiben von beiden Seiten salzen und pfeffern und im heißen Fett kurz aber sehr heiß anbraten. Sobald beide Seiten der Beinscheiben schön angeröstet sind das Suppengrün mit in den Topf und1 bis 2 Minuten mitrösten.  Das Tomatenmark hinzufügen und ebenfalls kurz mit anschwitzen. Der Zucker im Tomatenmark karamelisiert durch den Röstvorgang und rundet so das Aroma ab. Mit dem Rotwein ablöschen und den Rosmarinzweig dazugeben. Jetzt die Temperatur runterschalten und sanft mit geschlossenem Deckel gut eine Stunde schmoren lassen. Es ist sehr wichtig, dass alles nur leicht vor sich hin schmort, so kann das Fleisch zart garen. Zwischendurch mal einen Blick in den Topf werfen, wenn zuviel Flüssigkeit verdampft ist, einfach mit ein bisschen Brühe oder Wasser auffüllen.
    In der Zwischenzeit die Pastinaken waschen, schälen und in gleichmäßig ca. daumengroße Stücke schneiden. Wer’s optisch schöner mag, kann die Stücke noch tournieren, d.h. die Kanten zu den Enden spindelförmig abrunden. Für einen rustikaleren Landhausküche-Look können Sie die ganzen Pastinaken der Länge nach vierteln oder achteln, je nach Dicke.
    Nach einer Stunde Schmorzeit den Zitronenabrieb in den Bräter geben und nochmals 20 Minuten sanft schmoren.
    Für die Pastinaken die Butter in einem weiten Topf oder einer Pfanne schmelzen lassen. Die Pastinaken dazugeben und rundum bei mittlerer Hitze anschwitzen.  Mit dem Honig beträufeln und karamelisieren lassen. Dann mit etwas Brühe aufgießen und je nach Dicke der Stücke 5 – 10 Minuten dünsten bis die Flüssigkeit verdampft ist. Die Pastinaken sollten noch einen leichten Biss haben und dürfen nicht zerfallen! Mit Salz und Pfeffer würzen.
    Das Fleisch aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Den Rosmarinzweig herausfischen und die Soße mit Salz und Pfeffer abschmecken.  Pro Portion eine Scheibe Fleisch mit etwas Röstgemüse und Pastinaken und der Soße anrichten. Mit ein paar Tropfen Olivensaft Rosmarin beträufeln.
    Reichhaltiger wird es mit cremiger Polenta oder mit frischen Pappardelle. Für eine leichtere Version mit Blattsalaten servieren.
    Anstelle der Pastinaken können auch gut Petersilienwurzeln verwendet werden.
    Guten Appetit!

    Gut zu wissen!

    Würfeln Sie das Suppengrün und die Zwiebel sehr fein (Brunoise),  dann gehen die Aromen schön in die Soße über und das Ergebnis auf dem Teller sieht besonders fein aus.

    Für das kräftige Anbraten dürfen Sie ruhig Olivenöl benutzen. Für diesen Zweck ist ein günstiges Olivenöl absolut ausreichend. Mit den Extra-Qualitäten die Speisen kurz vor dem Servieren aromatisieren oder für Salate  verwenden.

    Der Küchenhelfer Olivensaft mit Rosmarin ist ideal zum Aromatisieren des fertigen Gerichts und bringt den mediterranen Charakter gut zur Geltung.

    Weintipps!

     2008er San Felice Il Grigio Chianti Classico Riserva DOCG

     

    2009er San Felice Chianti Classico DOCG

    2007er Marchese Antinori Chianti Classico Riserva DOCG


  3. Taboulé mit Primitivo di Manduria von Terre die Campo Sasso – Rotwein

    April 7, 2012 by admin

    Ein erfrischende  Beilage zu Gegrilltem. Dieser Salat sollte einige Stunden im Kühlschrank durchziehen.  Daher ist er gut vorzubereiten und ein ideales Mitbringsel fürs Buffet. Zu dem Gegrillten und dem Taboulé passt ein charmanter, fruchtbetonter und blumiger Rotwein. Unsere Weintipps finden Sie wie immer unten im Artikel. Dort auch der Link, wo Sie den Wein bestellen können.

    Zutaten für 6 Personen (als Beilage)

    • 2 Tassen Couscous
    • 4 Tassen Gemüsebrühe
    • 2 aromatische Fleischtomaten (z.B. Ochsenherz)
    • 1 rote Paprikaschote
    • 1/2 Gurke
    • 2 Frühlingszwiebeln

    für das Dressing:

    • Saft von 1 1/2 Zitronen
    • 5 EL Olivenöl bester Qualität (extra vergine)
    • 2 TL Harissa
    • 3 Stengel Minze
    • 1/2 Bund glatte Petersilie
    • Meersalz

    Den Couscous in einer großen Schüssel mit der kochenden Gemüsebrühe übergießen, ein kleines Stück Butter dazugeben und zugedeckt ca. 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit die Fleischtomaten, die Paprika und die Gurke in gleichgroße Würfel, die Frühlingszwiebel in Röllchen schneiden.

    Nach dem Quellen, den Couscous mit einer Gabel vorsichtig auflockern.

    Die Petersilie und die Minzeblätter nicht zu klein schneiden und mit dem gewürfelten Gemüse und den Frühlingszwiebeln zum Couscous geben.

    Die Zutaten für das Dressing in ein Schraubglas füllen und kräftig schütteln. Mit der Couscous-/Gemüsemischung vorsichtig vermischen.

    Mit Harissa und Salz abschmecken und mindestens 2 Stunden, durchziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals mit Salz abschmecken.

    Guten Appetit!
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    Gut zu wissen!

    Harissa: eine scharfe Würzpaste aus Nordafrika

    Couscous:  vorgedämpfter Hartweizengries – eine tolle schnelle Beilage, da er einfach mit kochender Flüssigkeit übergossen wird und dann nur wenige Minuten quellen muss.

    Minze:  Versuchen Sie einmal Nana-Minze, diese Sorte ist noch frischer und hat fast schon den “Spearmint”-Geschmack, den man von Kaugummis kennt.

    Unsere Weintipps zum Taboulé :

    Terre di Campo Sasso Primitivo di Manduria DOC
    Terre di Campo Sasso Primitivo IGT

    Wein Alternativen :
    Virgen del Aguila Agoston Garnacha-Syrah DO
    Markus Schneider Ursprung Cuveé trocken QbA